Lymphdrainage ist eine Massagemethode zur beeinflussung unseres
Lymphsystems.
Sie wurde in der ersten Hälfte des Jahrhunderts von
dem dänischen Biologen Dr. Emil Voder entwickelt.
Lymphe ist Gewebflüssigkeit: Sie bildet sich zum beispiel in Brand- oder Druckblasen. Sie unterscheidet sich vom Blut durch geringeren Eiweißgehalt und gröseren Wasseranteil. Außerdem enthält die Lymphe keine Blutzellen sondern Lymphozyten - weiße Blutkörperchen - die an das Blut abgeben werden. Das Lymphsystem spielt eine wesenltliche Rolle in unserem Abwehrsytem.
Die Lymphgefäße sind ein Ablflußsystem, in dem die aus Gewebe kommende Lymphe in das venöse Blut transportiert wird. Das Lymphsystem entstaut, entgiftet und entschlackt den Körper durch den Abtransport von Schlackstoffen. Durch die "manuelle Lymphdrainage" wird der Lymphfluß verbessert und beschleunigt. Das bewirkt eine Aktiwierung des Stoffwechsels, die Entstauhung gestauter Gewebe und eine Steigerung der Abwehrkräfte. Die Gesichtslymphdrainage ist besonders zu empfehlen bei geschwollene Augenliedern und bei Erkätung. Sie glättet verspannte Gesichstsmuskulatur, enstresst und ist besonderes wohltuhend.